Per Anhalter durch die Galaxis
Falls es jemanden interessiert: Meine Hemmschwelle liegt bei 1,5 Litern. Zwischen 0 und 1,49 Litern war ich noch überzeugt davon, dass ich nicht in Per Anhalter durch die Galaxis gehen wollte, am Ende der dritten Flasche Bier hatte ich mich dann doch überzeugen lassen. Grmbl. Dabei hat die Münze, die ich vorher warf, eindeutig gesagt: “Bleib zu Hause, guck dir Argentinien gegen Australien oder Wandfarbe beim Trocknen an!” Naja, selber Schuld. Ich hätte auf die Münze oder meine Intuition hören können, habe es aber nicht getan. Wie war das noch? Image ist nichts, Durst ist alles. Hör auf deinen Durst… den Durst, nicht das was du zum Durst löschen trinkst.
Fangen wir mit dem Guten an: Der Film hat ein verflixt eingängiges Titletheme zu dem die Delphine (die zweitklügste Rasse auf der Erde) den Planeten verlassen. So long and thanks for all the fish… wirklich sehr eingängiges Lied, ein bisschen musicalesque. Danach beginnen die Probleme, beziehungsweise danach beginnt das Kernproblem: Der Film ist nicht lustig. Das ist wahrscheinlich das größte Problem das eine Komödie haben kann und ich verstehe nicht, dass das niemand gemerkt hat. Ich verstehe dass man Bücher zurechtstutzen muss um sie verfilmen zu können, ich jammere nicht, dass Tom Bombadil im ersten Lord of the Rings nicht vorkam, weil das den Anfang des Films nur ausgebremst hätte, aber in Hitchhiker’s Guide to the Galaxy (ab jetzt normgemäß als H2G2 abgekürzt) hat man beim Kürzen und Ändern Dinge getan, die einfach… und vielleicht spricht hier doch der verbitterte Fan aus mir… dämlich sind. Zum Beispiel das man auf den Humor verzichtet hat.
Douglas Adams hatte ein Gespür für wirklich witzige Dialoge. Dialogkomik in einem Buch zu erschaffen ist eines der schwersten Unterfangen die es für einen Autoren gibt. Es sind wirklich wenige Autoren die diese Disziplin beherrschen. Jonathan Swift, Mark Twain, Terry Pratchett… und eben Douglas Adams. Ich will mal ein Beispiel dafür geben, wo sich die Humorproblematik im Film finden lässt. Der Anfang von H2G2 ist einer der stärksten Teile des Buchs. Arthur Dent wacht vollkommen verkatert auf und aus irgendeinem Grund rumpelt ihm “gelb” im Kopf rum. Erst nach ein paar Momenten assoziert er “gelb” mit den Bulldozern die vor seinem Haus stehen und dabei sind es abzureißen um Platz für eine Schnellstraße zu machen. Im folgenden entwickelt sich dieser Dialog zwischen Arthur Dent und Mr. Prosser dem Bulldozerfahrer (ein direkter Nachfahre von Genghis Khan, was er aber nicht weiß), in dem Arthur sich beschwert, dass er erst zu spät von den Plänen sein Haus abzureißen erfahren habe:
-Arthur: “You hadn’t exactly gone out of your way to call attention to them had you? I mean like actually telling anyone or anything.”
-Prosser: “But the plans were on display…”
-Arthur: “On display? I eventually had to go down to the cellar to find them.”
-Prosser: “That’s the display department.”
-Arthur: “With a torch.”
-Prosser: “Ah, well the lights had probably gone.”
-Arthur: “So had the stairs.”
-Prosser: “But look you found the notice didn’t you?”
-Arthur : “Yes, yes I did. It was on display in the bottom of a locked filing cabinet stuck in a disused lavatory with a sign on the door saying Beware of The Leopard”.
Angriff. Riposte. Finte. Neuer Angriff. Treffer. Das ist wirklich fein gestimmter Dialoghumor, der auch funktioniert wenn er nur im Kopf stattfindet. Besonders gerne mag ich den Brückenteil: “Well the lights had probably gone.” - “So had the stairs.” Mit Heinz Erhardt: Der Ofen und meine Eltern waren ausgegangen. In der Filmversion sieht das ein wenig… geraffter aus:
-Prosser: “Aber sie haben die Pläne doch gefunden, oder?”
-Arthur: “Ja, im Keller.”
Hust. Hust. Okay, das kann man mit viel gutem Willen als Dialogwitz auslegen. Aber warum sollte man? Man hatte eine perfekt funktionierende Struktur mit einer gelungenen Pointe und die hat man rausgeworfen. Und garantiert nicht um den Film auf einer erträglichen Länge zu halten, denn es kommen später Szenen die man nicht hätte im Film haben müssen. Das Problem ist zudem, dass das nicht die einzige Situation ist wo man perfekt funktionierende Elemente vollkommen unnötig aus dem Film genommen hat. Eigentlich bringt Arthurs Freund Ford Prefect - ein Außerirdischer der für den Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis schreibt - Mr. Prosser dazu sich anstelle von Arthur vor seinen eigenen Bulldozer zu legen und so den Abriß zu verzögern, während Arthur und Ford in den nächsten Pub gehen. Hier hat Ford einen Einkaufswagen voller Bier dabei mit dem er die Bauarbeiter ablenkt. Okay, wenn man nicht fragt wieso Ford den Einkaufswagen dabei hat, dann funktioniert das auch. Ist aber längst nicht so amüsant.
Und auch im Herzstück des Buchs, den Reiseführereinträgen, hat man geschnitten… auch hier ohne erkennbaren Grund. Zwei relevante Einträge haben ihren Weg in den Film erst gar nicht gefunden. Zum einen der gesamte Eintrag über den Planeten Erde (”Harmlos.” Wird in Einmal Rupert und zurück erweitert auf: “Weitestgehend harmlos.“), zum anderen der Eintrag über das Handtuch. Ford drückt Arthur, bevor die Erde zerstört wird, ein Handtuch in die Hand und sagt er würde das brauchen. Warum er es braucht, was das Handtuch zum nützlichsten Gegenstand des Universums macht, wird nicht erklärt. Aus diesem Grund macht die Handtuchszene auch keinerlei Sinn. Dann ist da der Eintrag über den Babelfisch. Spätestens seit es den Internetübersetzungsdienst gleichen Namens gibt (auch wenn ich persönlich weiterhin den derogativen aber passenderen Begriff “Garblefish” verwenden werde) weiß in etwa jeder wie der funktioniert. Eine Sprache geht rein, eine andere geht raus. Der Teil wird auch im Film erklärt. Aber man hat den lustigen Teil des Reiseführereintrags komplett entfernt. Denn im Buch geht der Eintrag über den Babelfish wie folgt weiter:
“Now it is such a bizarrely improbable coincidence that anything that mindbogglingly useful could have evolved purely by chance that some thinkers have chosen to see it as a final and clinching proof of the nonexistence of God. The argument goes something like this: ‘I refuse to prove that I exist,’ says God, ‘for proof denies faith, and without faith I am nothing.’ ‘But,’ says man, ‘the Babel fish is a dead giveaway, isn´t it? It could not have evolved by chance. It proves you exist, and so therefore, by your own arguments, you don´t. QED.’ ‘Oh dear,’ says God, ‘I hadn´t thought of that,’ and promptly vanishes in a puff of logic. ‘Oh, that was easy,’ says man, and for an encore goes on to prove that black is white and gets himself killed on the next zebra crossing.”
Ein ähnliches Phänomen gibt es beim Eintrag über die Vogonen. Wir erfahren im Film, dass der durchschnittliche Vogone seine Oma nicht vor dem gefährlichen Bugblatter Beast von Traal retten würde ohne vorher ein Formular in dreifacher Ausführung ausgefüllt, weitergereicht, verloren, gefunden, abegelehnt, neu bewertet und dann bestätigt bekommen zu haben. Was im Film fehlt ist der Nachsatz: “Der beste Weg einen Vogonen zu ärgern ist es seine Oma dem gefährlichen Bugblatter Beast von Traal zum Fraß vorzuwerfen.”
Das ist komisch. Und eben - aus Gründen, die ich nicht verstehen kann - nicht im Film. Und da der Film eine Komödie sein sollte, verstehe ich es noch weniger. Das heißt, es gäbe doch einen Grund warum das nicht im Film ist (also außer mieser Arbeit im Schneideraum): Disney. H2G2 ist ein Disney-Film und insofern könnte es sein, dass man Gewalt gegen alte Menschen - auch außerirdische, alte Menschen - und Witze die Gott involvieren lieber nicht im Film haben wollte. Aber da die Erde hier nicht von Gott sondern von Slartibartfast geschaffen wurde, kann ich mir das eigentlich nicht wirklich vorstellen.
Das klingt jetzt vielleicht schon nach: “Guy loves the book, hates the movie, film at eleven”, aber so ist es nicht. Ich wollte mit diesen Beispielen nur demonstrieren wie galant der Film es schafft solides Comedygold im Buch zu ignorieren. Und bei einer Komödie tut so ein gedankenloses Verhalten schon weh. Und das sind nur ein paar Beispiele. Es wird noch mehr guter Witz ignoriert, damit man Slapstick (Schaufel ins Gesicht… fast eine halbe Minute lang… was eigentlich nicht schlecht kommt, aber The Simpsons haben in “Cape Feare” immerhin Sideshow Bob fast zwei Minuten am Stück Harkenstile ins Gesicht bekommen lassen, insofern…) einbauen kann. Schlechter Tausch. Ganz schlechter Tausch.
Aber auch auf einem rein filmischen Level hat H2G2 ernste Probleme: Es gibt diese Simpsons-Episode wo die Familie am Ende versucht eine Moral zu destillieren und dann feststellt: “Maybe it’s just a bunch of stuff happening.” Das ist der legitime Untertitel für H2G2: A bunch of stuff happening. Ohne Sinn und Zweck. Dinge geschehen einfach nur um den Plot voranzubringen und von einer isolierten Szene zur nächsten zu kommen, man hat nie das Gefühl, dass der Film einen wirklichen Fluss findet, er plätschert so vor sich hin, Dinge passieren, aber es kommt nie Dramatik oder Spannung auf. Arthur ist der letzte Mensch der Erde und er ist jetzt im Weltraum, da sollte viel mehr “sense of wonder” vorkommen, das Universum sollte schwärmen mit Leben und Konzepten die Arthur verwirren. Aber alles was wir haben sind ein paar Vogonen (sehen sehr gut aus), ein paar Außerirdische im Hintergrund (sehen sehr hüftsteif aus) und ein Kerl der statt einem Unterleib mechanische Spinnenbeine hat (sieht aus wie John Malkovich). Das ist zu wenig. Die Cantina in Star Wars war fremdartiger und faszinierender und das ist fast 30 Jahre her. Oh… und da sind die beiden Aliendamen mit denen Ford rummacht - ein japanisches Schulmädchen mit einem Paar Beine aber mit fünf Oberkörpern und eine Frau die schätzungsweise 20 Meter groß ist - zähle ich nicht. Vorallem die zweite Frau… hahaha, Ford hat mit einer Riesentussi Sex gehabt, ein Brüller, ein Knaller, da bleibt einem die Luft zum Atmen weg. Im Ernst, ihr hattet keinen Platz um den Arthur-Prosser-Dialog oder die Gott-Erwähnung einzubauen, aber für Humor auf Ey Mann, wo ist mein Auto-Niveau haben wir Platz? Gott in Himmel… oder eben auch nicht… anyway…
Die episodenhafte Struktur hatte das Buch auch, aber im Film kommt es ganz negativ zum Tragen, auch weil jemand beim Drehbuch geschlafen hat. Für den Film wurde die Figur des Humma Kavula eingeführt. Arthur und Ford reisen mit dem Präsidenten der Galaxis, Zaphod Beeblebrox, durchs Weltall und treffen auf den Konkurrenten Zaphods, besagten Humma Kavula (John Malkovich, der ziemlich gut war in diesem Film wo er einen Juwelendieb gespielt hat). Humma nimmt Zaphods dritten Arm und zweiten Kopf (dazu komme ich noch) als Geisel und verlangt, dass man ihm eine mächtige Waffe - die “Point of View”-Kanone - beschafft. Nachdem man Humma Kavula verlassen hat vergisst das Drehbuch Zaphods zweiten Kopf, dritten Arm und Humma Kavula ganz. Der Mann wird nie wieder erwähnt. Selbst wenn man am Ende die “Point of View”-Kanone hat reist man nicht etwa zu Humma Kavula, sondern zum Restaurant am Ende des Universums (hier das räumliche, nicht das zeitliche Ende). Die gesamte Figur des Humma Kavula macht so gesehen keinen Sinn. Er wird als Antagonist aufgebaut, er entführt Zaphods zweiten Kopf… aber nur damit er Zaphod sagen kann, zu welchem Planeten er nun fliegen müsse um die Waffe zu finden und so den Plot voranzubringen. Sobald das erledigt ist hat er keine Funktion mehr im Film. Und so betrachtet hat auch seine Rolle an sich keine Bedeutung. Deus ex machina um die Story voranzutreiben. A bunch of stuff happening. Gut durchdacht, echt gezz.
Zaphods zweiter Kopf. Auch das funktioniert nicht. Zaphod war einer meiner Lieblingscharaktere im Buch (ja, ich bin ein Apostat, Marvin ist nicht mein Lieblingscharakter… er kommt nichtmal an zweiter Stelle, da würde ich Ford Prefect ansiedeln), aber im Film kommt seine Rolle nicht rüber. Ein widerlicher, arroganter Volldepp. Und wenn er noch widerlicher und arroganter werden will, dann spricht sein zweiter Kopf. Den hat er da, wo andere Leute ihren Hals haben. Angeblich stammt diese Idee von Douglas Adams selber, das macht sie aber nicht besser. Es sollte tricktechnisch möglich sein einen zweiten Kopf neben den ersten zu montieren, so dass er konstant zu sehen ist und nicht nur alle 20 Minuten (noch schlimmer ist Zaphods dritter Arm, der wird konstant von einem Mantel verdeckt… soviel zum Budget). Außerdem hatte der zweite Kopf im Buch eine wichtige Rolle: Nämlich keine. Figuren mit 2 Köpfen neigen in der Popkultur dazu sich mit sich selbst zu streiten (gilt auch für dreiköpfige Figuren, vgl. Ritter der Kokosnuss). Nicht so bei Zaphod. Sein zweiter Kopf sagt nichts, macht nichts, er ist einfach nur da. Er ist vollkommen nutz- und sinnlos. Und ich weiß einen guten Non Sequitur zu schätzen wenn ich ihn sehe. Aber okay, das wäre der allgemeinen Zuschauerschaft vielleicht nicht zu verkaufen gewesen.
Trotzdem gibt es noch einen Teil des Films den ich loben muss: Das Finale auf dem Planeten Magrathea, wenn Arthur Dent erfährt dass die Erde nur ein riesiger Computer war und in eine Fertigungshalle gebracht wird, in der die Erde - Mark II produziert wird. Das ist eine richtig hübsche Szene. Arthur und Slartibartfast (einer der Designer der Erde, mag es Fjorde zu gestalten und hat dafür auch einen Preis gewonnen) reisen durch die Fertigungsstätte und wir sehen wie ein Mitarbeiter mit einem riesigen Wasserschlauch die Weltmeere füllt und wie ein anderer Mitarbeiter gerade dabei ist den Ayer’s Rock rot anzustreichen. Das fühlte sich richtig an. Davon hätte es mehr geben sollen. Und auch Bill Nighy gibt einen guten Slartibartfast ab, von seinem Job ermüdet und gelangweilt, aber wenn er davon erzählt, dass er die Fjorde designt hat blitzt es in seinen Augen auf. Schön. Schade dass ich sofort wieder in den Kritikermodus schalten muss: Transdimensionale Wesen (Mäuse), haben den Computer Erde erschaffen lassen um die Frage zur Antwort auf das Leben, das Universum und Alles zu erhalten. Sie wollen nun am Ende Arthurs Gehirn haben, weil dieser der letzte Teil der Erde ist, der nicht zerstört wurde und weil sie hoffen so an die Frage zu kommen. Nur: Wir sehen wie die Erde - Mark II gebaut und mit exakt den selben Leuten gefüllt wird, die mit der Erde - Mark I zerstört wurden. Das Programm scheint also exakt da weiterzugehen, wo es ursprünglich aufgehört hat… warum brauchen die Mäuse dann Arthurs Hirn? Das ist einfach schlecht durchdacht.
Zum Schluss gibt es noch ein bisschen sinnfreie Action und dann das Ende, das eigentlich alles ignoriert was bis zu dem Zeitpunkt geschehen ist. Angeblich hat der Stress der Filmplanung zu Douglas Adams tödlichen Herzinfarkt geführt… wenn dem so sein sollte, dann wäre der Film gleich doppelt bitter. H2G2 muss man die vernichtendste Kritik ausstellen, die man einer Komödie ausstellen kann: Der Film ist zu oft nicht lustig. Und wenn man dann sieht - was natürlich in erster Linie Leser des Buches wissen - wie viele gute und lustige Witze und Szenen der Schere zum Opfer fielen, um Platz für Fords 20-Meter-Freundin oder den Kalauer “Marvin, leihst du mir mal eine Hand”, ehe wir Arthur mit Marvins Arm bewaffnet sehen (ein Knüller… und so originell… da lobe ich mir doch die “Handgranate” aus Death Race 2000), einzubauen, dann kann man nicht anders als sich an den Kopf zu packen. Wie kann man so großzügig komische Szenen verbaseln? Den Todestoß gibt dem Film dann der Umstand, dass er einfach schlampig geschnitten zu sein scheint. Er findet nie ein mitreißendes Tempo, die Szenen plätschern lustlos vor sich hin, einige Dinge wie das Handtuch werden nie erklärt, andere Dinge wie die Entführung von Zaphods Kopf und Arm werden einfach vergessen. Sowas sollte in einem professionell gemachten Film nicht passieren. Oder in der Kurzkritik: Unlustig, schlecht durchdacht und langweilig. Wenn man bedenkt, dass ein Kinoticket heute fast soviel kostet wie der Sammelband mit den ersten drei Anhalter-Büchern, dann sollte klar sein in welches Medium man sein Geld besser investiert. Denn die Kerntrilogie ist genau das, was der Film nicht ist: Amüsant, geistreich, witzig und interessant. Oder man sollte sich die alte BBC-Verfilmung zulegen, die zwar tricktechnisch meilenweit hinterher hinkt, dass aber mit jeder Menge Charme und Liebe zum Detail wieder wett macht (ein Marvinkostüm aus der BBC-Version hat einen Gastauftritt im Film).
Zum Schluss noch ein Satz der zeigt warum ich Douglas Adams Schreibstil wirklich, wirklich, wirklich schätze:
“The ships hung in the sky in much the same way that bricks don’t.”
Now… that’s comedy.
June 20th, 2005 at 10:59 pm
Danke. Du hast mir sicherlich eine schwere Enttäuschung erspart. Sag’s nicht weiter, meine WG und meine Freundin fanden’s toll. Aber darauf scheiß ich - mir bleiben immer noch die Bücher.
Ich habe es sogar endlich geschafft, sie meinem Bruder zum Lesen unterzujubeln. Gnihihi. Adams lebt weiter.
June 21st, 2005 at 1:31 pm
“Hate to say I told you so”
June 21st, 2005 at 2:57 pm
Pfff… Buck, hör auf hinter dem Rücken deiner sogenannten WG hier rumzulästern. Und der Film war trotz der berechtigten Kritik Einzelheiten gar nicht sooo unlustig. Sicher wirkten einige Stellen eher billig und einige Dialoge - insbesondere in der deutschen Synchronfassung - eher hölzern, aber ein komplett schlechter Film ist es deswegen noch lange nicht.
June 21st, 2005 at 7:03 pm
Nicht komplett schlecht, Grommel… aber schon überwiegend ziemlich sehr schlecht. Ein weiteres Mitglied eurer sogenannten WG würde jetzt sagen: “There’s no accounting for taste.”
Lambdika, hinterher sind wir alle schlauer und können nix mehr ändern. Oder präziser gesagt:
“…now it’s all over, you know?”
June 21st, 2005 at 7:55 pm
Vielleicht macht es ja auch einen Unterrrschied, ob man die Bücherrr gelesen hat oderrr nicht…
Das Interrrnet bietet immerrrhin die Möglichkeit anonymerrr Meinungsverrrbrrreitung. Zum Beispiel fürrr mich, Guy Incognito.
June 22nd, 2005 at 8:07 pm
Hervorragend, du sprichst mir aus der Seele. Leider ist meine Anhaler-Lektüre zu lange her um meinem Unmut über dieses Stück Mist entsprechend zu formulieren.
Stattdessen druck ich dein Review aus und verteils in meinem Bekanntenkreis
June 23rd, 2005 at 11:06 am
Spread the word.
June 23rd, 2005 at 2:21 pm
Ich bin mit recht niedrigen Erwartungen in den Film rein (das erweist sich immer wieder als nützlich bei der Rezeption) und fand ihn gar nicht so schlecht.
Du hast völlig recht damit, dass der Film viel zu viel witzige Ideen aus dem Buch ohne Not verschenkt (der Dialog zwischen Arthur und Mr. Prosser ist echt ein Paradebeispiel) und dass der eingefügte Handlungsstrang mit Malkovich unnötig ist.
Aber sehr schön fand ich:
* die visuelle Umsetzung der Einträge aus dem Reiseführer, auch schön britisch gesprochen von Stephen Fry (einschließlich Belohnung für uns Abspannsitzenbleiber)
* die Szene mit den Strickpüppchen
* die gesamte Earth 2.0-Sequenz, da war der angesprochene “sense of wonder”
Und - im Gegensatz zu vielen anderen - fand ich auch Marvin toll. Sieht sehr knuffig aus und wird von Alan Rickman kongenial gesprochen.
June 25th, 2005 at 12:49 am
Klingt als haettest du den auf englisch gesehen!?
November 4th, 2005 at 10:46 am
Man könnte sagen, die Verfilmung ist eine Art Fanfiction von einem unbegabten Fan, der sich nicht mehr richtig an den Roman erinnern konnte…