Popetown vs. Bully

Zweites Update um 2117h

Ich finde leider der O-Ton nicht mehr, aber vielleicht erinnert man sich ja noch: Im Oktober 2001 trafen sich bei Wetten, dass…?! Michael “Bully” Herbig und Pierre “Winetou” Brice auf dem Sofa von Thomas “Zwei Nasen tanken Super” Gottschalk. Und da sprach dann der alte Häuptling der Indianer und erklärte dem Emporkömmling, dass es ihm an Respekt mangele. Respekt für Karl May und Respekt für die Indianer. Und sowieso an Respekt an sich. Und wohin dieser Mangel an Respekt geführt habe, habe man ja gesehen: “Die Twin Towers in New York.” Womit der Winetou-Winnebago natürlich nicht deren Bau, sondern deren Abriß durch die al-Quaida meinte.

Diese Argumentationskette von “Schuh des Manitu” zum 11. September fanden viele etwas gezwungen und latent lächerlich.

Der bayerische CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann offenbar nicht:

In einer Aktuellen Stunde des bayerischen Landtags machte CSU-Fraktionschef Herrmann noch einmal deutlich, dass es ihm nicht um die MTV-Serie als solche, sondern um die Werbung dafür gehe. Mit einem eher kruden Vergleich mühte er sich um den Beleg der Gefährlichkeit solch blasphemischen Gedankenguts. Im März 2001 hätten die Taliban die Buddha-Statuen in Afghanistan zerstört. Man sehe, wohin das geführt habe: “Zu den schrecklichen Flugzeugangriffen in Washington und New York am 11. September.”

Nun würde ich Herrn Herrmann empfehlen den Clancy mal wegzulegen und lieber zum Coll zu greifen, um zu verstehen, dass die Attentate vom 11. September nicht damit losgingen, dass in einer (dem Namen nach) säkularen Demokratie eine potentiell blasphemische Werbeanzeige für eine potentiell antikatholische Zeichentrickserie geschaltet wurde. Man könnte auch darauf hinweisen, dass das Problem im talibanischen Afghanistan vielleicht nicht gerade in einem Mangel an religiöser Überzeugung begründet war. Aber ich befürchte, das würde das Weltbild von Herrn Herrmann so ins Wanken bringen, dass ihm der Kopf platzt. Und nach dem Heise-Urteil könnte man mich dann sicher wegen von langer Hand geplanten Mordes belangen.

Trotzdem freue ich mich natürlich, dass die ganze Debatte sachlich, logisch, auf dem Boden der Tatsachen und wertneutral bleibt. Nachdem wir den 11. September jetzt als Argument gegen Popetown schon einmal abgefrühstückt haben, bleibt ja als folgerichtig letzter Schritt nächste Woche eigentlich nur noch, dass man darauf hinweist wie so etwas wie Popetown erst zum Tod von 6.000.000 Juden in den Konzentrationslagern der Nazis führen konnte. Oder dem Tod von rund 1,5 Millionen Menschen in Stalins Gulags, falls das der eigenen politischen Linie näher liegt. Ich jedenfalls freue mich jetzt schon darauf dieser Gedankenakrobatik folgen zu dürfen.

Ach ja, der Herrn Welnhofer von der CSU (und viele andere auch) sehen jetzt übrigens die Notwendigkeit gekommen endlich den Paragraphen 166 zu verschärfen. Was ja auch durchaus Sinn macht, gilt es doch hier einen zweiten 11. September zu verhindern:

Nicht mehr die Störung des öffentlichen Friedens sondern “die Religionsbeschimpfung soll bestraft werden”. Denn bisher würden vor allem jene in ihrem Glauben geschützt, die gewaltbereit seien.

Hallo, Gottesstaat. Dass dieses Argument genau so hahnebüchener Blödsinn ist und von Niveau und Richtigkeit her ungefähr auf einer Stufe steht mit “Falschparker werden heute ja härter bestraft als Kinderficker” könnte ich jetzt auch einwerfen. Aber dazu bin ich noch nicht so ganz in der Lage, weil mein Gehirn nach der Verknüpfung “Popetown-Anzeige” ergo “11. September” immer noch in einer logischen Moebiusschleife herumgeschleudert wird. Wer den Lewis-Black-Sketch zum Thema “Pferde, College und Aneurismen” gesehen hat, der weiß warum es gesünder ist sein Gehirn an dieser Stelle schnellstmöglich herunterzufahren.

Aber vielleicht befürchtet die CSU auch nur, dass wir von heimtückischen, menschengleichen Superrobotern umgeben sind, deren einzige Schwachstelle es ist, dass ihnen die Synapsen durchbrennen wenn sie mit komplett unlogischen Statements konfrontiert werden. So wie in der Star Trek-Episode “I, Mudd”, wo Kirk steif und fest behauptet: “Ich bin ein Lügner. Alles was ich sage ist eine Lüge. Das müssen Sie mir glauben.” Und brittzel macht das positronische Gehirn.

Sollte dies der Fall sein, so ziehe ich meine Kritik natürlich zurück und danke den Bayern dafür, dass sie so unermüdlich für die Freiheit der Menschheit kämpfen, obwohl sie dabei nur Hohn und Spott ernten. Ihr seid schon echte Helden.

Nachtrag: MTV gibt (vorerst) klein bei +++ Söder jubelt: “Zweiter 11. September verhindert.” +++ USA überglücklich, bieten Bayern an 51. Bundesstaat zu werden +++ Wütender Mob mit Fackeln und Mistgabeln zieht los um Life of Brian-Kopien zu vernichten +++

Literatur:

*Agitpop zu Popetown - Teil I.
*Agitpop zur Karikaturenkrise.
*FAZ zu Popetown. [via]
*Indeskretion Ehrensache zu Popetown. [via]
*Süddeutsche zu Popetown.

9 Responses to “Popetown vs. Bully”

  1. F!XMBR » Ich könnt kotzen… Says:

    [...] agitpopblog - Popetown vs. Bully [...]

  2. bloggnjus Says:

    Es widerspricht wohl vor allem der Selbstverpflichtung des Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. Heute macht Jesus Werbung für M-TV morgen empfiehlt er uns Ariel zu kaufen? Sorry aber das bringts nicht. Ich denke es geht darum das die Inhalte der Religion falsch dargestellt werden. Ich sehe das weniger aus dem religiösen als mehr aus dem kulturellen aber auch institutionellen Aspekt. Die Kirche trägt zahlreiche Sozialdienste etc. damit ist Kritik natürlich nicht verboten, aber sie sollte doch einer gewissen Form genügen, ich würde die Kirche in ihrer Wichtigkeit zumindes mal auf die Stufe des ADAC stellen. immerhin werden 2/3 der Kindergärten in Dt. von kirchlichen Trägern geleitet. Sollen die Kinder jetzt Angst bekommen, dass man sie dort in die Sklaverei verkauft? Man hätte doch so fair sein können und aus Respekt vor andern Menschen ihren Glauben/Lebensstil nicht so duch Dreck zu ziehen. Ganz egal ob Christen oder Atheisten. Sicher werden deswegen nicht gleich irgendwelche Türme einstürzen, aber die Menschenwürde der dargestellten Personen sollte doch immer irgendwo gewahrt bleiben. Und einfach mal so andere als Mafiosi zu diffamieren sollte man nicht, ganz egal ob es jetzt Polen, Italiener, Katholiken oder sonstwas sind. Dieser gewisse Anstand fehlt da irgendwie.

  3. David Says:

    Es gibt ein Echtzeitstrategiespiel, das man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen kann. Es kommt von der ungarischen Entwicklerfirma Stormregion und heißt S.W.I.N.E.. In diesem Spiel kämpfen Schweine gegen Hasen, was ich ganz amüsant finde. Es gibt in diesem Spiel Zugmaschinen, mit welchen man kaputte Fahrzeuge und Nachschubanhänger für Munition, Reparatur und Treibstoff durch die Gegend schleifen kann. Soweit das Vorgeplänkel. Nun zum Skandal: In der deutschen Übersetzung des Spieles heißt die Zugmaschine der Hasen “Gelber Engel”! Darum fordere ich alle anständigen Menschen auf, augenblicks auf die Straße zu gehen und gegen diese Respektlosigkeit gegenüber dem ADAC, diese unpassende Anspielung in einem profanen Kriegsspiel, durch welche diese Gemeinschaft in nicht erträglicher Weise geschmäht wird, zu protestieren!

    Danach könnte man sich auch noch überlegen, ob man nicht die Auflösung des ADAC fordern sollte, weil es ja eindeutig anmaßend und blasphemisch ist, sich selbst als Engel (egal in welcher Farbe) zu bezeichnen. Das zeugt von einem Mangel an Respekt vor Engeln und all jenen, die an sie glauben.

    @Björn:

    “Nicht mehr die Störung des öffentlichen Friedens sondern ‘die Religionsbeschimpfung soll bestraft werden’. Denn bisher würden vor allem jene in ihrem Glauben geschützt, die gewaltbereit seien.”

    Da ist zumindest insofern was dran, als die Popetown-Geschichte vor dem Karikaturenstreit wahrscheinlich ganz anders verlaufen wäre. Aber jetzt, wo sich die Islamisten den Respekt des Westens vor ihren religiösen Überzeugungen tapfer erbombt haben, muß natürlich selbst dem Allerblödesten auffallen, daß es etwas unfair wäre, weiter Witze über Jesus zu machen, nur weil die Christen beim Protest friedlich bleiben. Somit haben die Muslime letztlich nicht nur sich selbst, sondern auch allen anderen Religionen, die gerne entscheiden möchten was sein darf und was nicht, den Weg geebnet. Der moralische Ausverkauf hat begonnen. Das einzige, das für uns noch zu tun bleibt ist, dafür zu sorgen, daß wir unser Stück vom Kuchen abbekommen.

    Komm, wir gründen eine Religion!

  4. David Says:

    “die betreffenden Muslime letztlich allen…” oder “die Islamisten letztlich allen…” sollte es oben wohl heißen, sonst ist es gar zu garstig verallgemeinert. Naja. Freud’scher Verschreiber, jetzt weiß wenigstens jeder, wes’ Geißbocks Kind ich bin.

  5. Björn Says:

    @bloggnjus:

    Das Argument, das es hier nicht um die Show an sich gehe, sondern nur um die blasphemische Anzeigenkampagne mit einem werbenden Jesus schlucke ich erstmal nicht. Denn sonst wäre die Debatte schon vom Tisch, die Anzeige wurde zurückgezogen, der Werberat hat gerügt, die Sache wäre damit gegessen.

    Gleichzeitig glaube ich aber eben auch nicht, dass es hier wirklich um Popetown geht. Ich habe das Gefühl, dass hier eine Gruppe innerhalb des Christentums - ich gehe davon aus, dass es eine Minderheit ist und wir hier das Phänomen der schweigenden Mehrheit bewundern dürfen, kann das aber natürlich empirisch nicht belegen - aus einem Minderwertigkeitsgefühl heraus handelt. Siehe Stoibers Äußerung warum uns die Muslime als Ungläubige ansehen. Die islamische Welt explodiert sobald man Mohammed mal abdruckt, zündet Botschaften an, erschlägt Priester und droht mit Selbstmordattentaten. Mit dem Resultat, dass man beginnt sich über die Maßen selbst zu zensieren und beispielsweise keine schwarzen Würfel aufzubauen, weil das die Islamisten herausfordern könnte… aber wenn ein schwuler Jesus in Windeln über die Bühne tanzt, dann regt sich gar nichts?

    Die Frage ist dann halt: Was folgert man daraus? Die Fraktion A, vertreten von Vers1 und der CSU, folgert, dass man dem Christentum mit der selben überbordenden Selbstzensur begegnen sollte wie dem Islam. Fraktion B, zu der ich mich rechne, ist der Meinung, dass wir nicht mit dem Christentum umgehen sollten wie mit dem Islam, sondern dass der Islam (und jede andere Sekte, Religion, New-Age-Glaubensspinnerei) sich dem selben Maß an Zynismus stellen muss, den auch das Christentum zu ertragen hat.

    Popetown ist für mich nur ein willkommener Anlaß um mal auszutesten wie weit sich Gesetz und gesellschaftliche Stimmung in diese Richtung schieben lassen. Das finde ich bedenklich.

    Mir selbst geht es hier eigentlich auch nicht um Popetown an sich, die Show sieht nach etwas aus, das ich unter anderen Umstände in der Luft zerreißen würde (siehe Family Guy). Aber da das Ganze zum Politikum geworden ist (Klage von Vers1? Kein Problem. Briefkampagne? Auch in Ordnung. CSU-Politiker fordern Grundgesetzänderung? Uuuuund… halt!) stehe ich hier momentan auf der Seite von den Popetown-Machern.

    Sollte man “so fair sein können und aus Respekt vor andern Menschen ihren Glauben/Lebensstil nicht so duch Dreck zu ziehen”? Ja. Sollte die letzte Instanz dabei man selber sein und nicht das Grundgesetz? Auch ja. Ich habe die Mohammed-Karikaturen verteidigt, ich habe South Park verteidigt, ich verteidige Life of Brian… und wenn der Prophet der Moslems, Gott selber und Jesus für mich als Ziele von Spott in Ordnung gehen (respektive, nicht für mich selber, aber ich gestehe das Recht anderen zu), dann sehe ich nicht ein warum ein fiktiver Papst oder ein fiktiver Vatikan da ausgenommen werden sollten.

    Natürlich tut die Kirche viel Gutes, natürlich hat sie nicht nur schlechte Seiten. Aber wenn man polemisiert (und ich unterstelle einfach mal, dass das das Ziel von Popetown war), dann muss man nicht fair sein und alles Gute und alles Schlechte ausgewogen beurteilen. Wenn ich hier der CDU/CSU, Scientology oder Electronic Arts aufs Dach steigen möchte, dann muss ich nicht betonen, dass es auch andere Seiten gibt.

    Die FSF hat gesagt, die Folgen sollten nach 20 Uhr ausgestrahlt werden und wären für Kinder nicht geeignet. Insofern greift das Sklaverei-Argument ein bißchen ins Leere. Mit über 12 sollte man langsam in der Lage sein Übertreibung und Realität zu unterscheiden. Immerhin darf man auch der US-Regierung jede Schweinerei unterstellen (Experimente an Menschen zusammen mit den Grays, haben den Nazis bei der Flucht auf den Mond geholfen, haben diesen fiesen Cube unter Neu-Mexiko gebaut) ohne dass man gleich gesagt bekommt: Halt, das könnte Menschen verängstigen. Das geht so nicht. Bitte bei der Wahrheit bleiben.

    Die Idee, dass wir da mehr Respekt gesetzlich erzwingen müssen und dass Gotteslästerung gesetzlich verboten gehört, macht mir persönlich einfach Angst. Wo fängt Gotteslästerung denn an? Wenn Gott ein hässliches, kleines Wesen ist wie in South Park? Wenn “Jesus” in einem Raumschiff herumfliegt und die Leute rund um ihn herum am Kreuz singen “Always look on the bright side of life”? Wenn er als Familienvater bei RTL Samstag Nacht dargestellt wird? Wenn der Vatikan als reine Verbrecherorganisation dargestellt wird, wie in Der DaVinci Code? Wenn Bender in Futurama Gott trifft und Dr. Zoidberg als Jesus auftritt? Wenn ein Kardinal in Father Ted mehrere Geliebte hat und der namensgebende Vater Ted ein korrupter, spielsüchtiger Discofan ist? Wenn die Church of the Flying Spaghetti-Monster sich über das Buch Genesis in der Bibel lustig macht?

    Momentan versucht man eine Tür zu öffnen, mit der man zukünftig alles und jeden ruhigstellen kann, der eventuell oder mutmaßlich gegen irgendetwas religiöses spricht. Wobei religiös in erster Linie “christlich” heißt, ich mir aber sicher bin, dass die Zeugen Jehovas und Scientology auch relativ schnell lernen, wie man so ein Gesetz benutzen kann. Und selbst wenn das Gesetz nicht kommt, dann bewegen wir uns auf eine Selbstzensur zu, weil die Lehre aus der Mohammedkrise und dem Popetownkrischen ist: Wer am lautesten schreit, der gewinnt.

    Sowas wie Popetown oder der Boxkampf “Jesus gegen Satan” in South Park muss nicht sein. Aber es sollte sein dürfen solange es nicht radikal gegen eine Gruppierung hetzt (und ohne Popetown gesehen zu haben sage ich, dass die “Stürmer”-Vergleiche überzogen sind). Und, vielleicht bin ich hier altmodisch, aber ich glaube immer noch daran, dass es einen religiösen Selbstschutz gibt. Wenn mir also eine Sendung religiös zu weit geht, dann sollte ich in der Lage sein den Ausschaltknopf an der Fernbedienung zu finden, einen bösen Brief zu schreiben oder sogar zu klagen. Aber gleich zu fordern: Wenn die Klage nicht durchkommt, dann muss das Grundgesetz geändert werden? Äh-äh, so geht das Spiel nicht.

    @Dave:

    Das einzige, das für uns noch zu tun bleibt ist, dafür zu sorgen, daß wir unser Stück vom Kuchen abbekommen.

    Komm, wir gründen eine Religion!

    Wie gesagt, ich bin bekennender Xenu-Anhänger. Aber da der noch keine organisierte Religionsgemeinschaft in Deutschland hat und ich die Steuervorteile gebrauchen könnte… also, was möchtest du werden, Dave? Hohepriester, Großinquisitor oder doch Weltraumpapst?

  6. Abspannsitzenbleiber » Cartoons sind meine Medizin | Popular Culture No Longer Applies To Me. Says:

    [...] Ich könnte mich stundenlang aufregen über das ganze Getue wegen Popetown, über Frau v.d. Leyens “Bündnis für Erziehung” mit den Kirchen, über den allgegenwärtigen konservativen Werte-Backlash, über das unsäglich-unerträgliche “Zurück an den Herd”-Gewäsch einer Schunkel-TV-Moderatorin, über “Wir sind Papst” und überhaupt. [...]

  7. David Says:

    @Björn: Großinquisitor ist gut, das paßt am ehesten zu meinem Charakter.

  8. Björn Says:

    Sehr gut. So gehe denn hin, verbreite das Wort und strafe die Ungläubigen. Denn zu viele huldigen noch dem kleinen Satan und dem falschen Propheten.

    All hail Xenu!

  9. agitpop - jetzt wieder mit blöder überschrift » Blog Archive » Rüstzeug zur Entrüstung Says:

    [...] Die Kinder! Die Kinder! Denkt hier vielleicht auch mal jemand an die Kinder? immerhin werden 2/3 der Kindergärten in Dt. von kirchlichen Trägern geleitet. Sollen die Kinder jetzt Angst bekommen, dass man sie dort in die Sklaverei verkauft? [...]

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